Der EU AI Act verändert auch die Fotografie. Wo künstliche Bilder in Sekunden entstehen, wird Transparenz zur Pflicht — und Echtheit zum strategischen Vorteil für Marken. Genau darum ging es im Vortrag von Michael Preschl in der Wirtschaftskammer Kärnten.








Wenn alles künstlich ist, wird Echtheit zum Luxus?
Künstliche Intelligenz erzeugt heute in Sekunden Bilder, die täuschend echt wirken. Was technisch beeindruckt, stellt Marken vor eine neue Frage: Worauf können sich Betrachterinnen und Betrachter überhaupt noch verlassen? Je selbstverständlicher generierte Bilder werden, desto mehr wird echte Fotografie zum bewussten Statement — und zum Vertrauensanker einer Marke.
Der EU AI Act verändert die Regeln für Bilder
Mit dem EU AI Act kommt erstmals ein klarer rechtlicher Rahmen für den Umgang mit künstlicher Intelligenz. Für die visuelle Kommunikation bedeutet das vor allem drei Dinge:
- KI-generierte Bilder müssen klar gekennzeichnet werden.
- Visuelle Inhalte werden stärker geprüft und kritischer hinterfragt.
- Authentizität wird zum entscheidenden Faktor für Markenvertrauen.
Für Unternehmen heißt das: Wer auf echte, nachvollziehbare Bilder setzt, ist auf der sicheren Seite — rechtlich wie kommunikativ.
Wenn alles künstlich wird, gewinnt Echtheit an Wert
Die zentrale These des Vortrags ist einfach und konsequent:
Je mehr künstliche Bilder entstehen, desto wertvoller werden echte Bilder.
Echte Fotografie zeigt echte Menschen, reale Produkte und glaubwürdige Situationen. Sie schafft eine Verbindung, die generierte Bilder so nicht herstellen können — und genau diese Glaubwürdigkeit wird in einer KI-geprägten Bildwelt zum knappen, wertvollen Gut.
Diskussion mit Unternehmern und Marketingverantwortlichen
Im Anschluss diskutierte Michael Preschl mit Unternehmerinnen, Unternehmern und Marketingverantwortlichen. Im Mittelpunkt standen Fragen, die viele Marken aktuell beschäftigen: Welche Rolle soll KI im Marketing künftig spielen? Und wo liegen die Risiken für die Glaubwürdigkeit einer Marke, wenn Bildwelten beliebig generierbar werden?
Visual Brand Specialist: Bilder als strategisches Werkzeug
Bilder sind kein Dekor, sondern ein strategisches Werkzeug. Als Visual Brand Specialist begleitet Michael Preschl Marken dabei, visuelle Identität bewusst aufzubauen — als Fundament für Vertrauen, Wiedererkennung und langfristige Markenstärke.